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Warum bin ich dabei?

Michendorf ist in der Welt angekommen

Wie schon einmal als Übergangslösung praktiziert, ist es jetzt auch in unserer Gemeinde wieder soweit, dass aus weltpolitischen Ereignissen und bundespolitische Entscheidungen im Ergebnis Menschen aus Flucht, Migration und Vertreibung zu uns kommen werden. Ab dem 01.Juni 2019 werden auch in Michendorf viele Menschen mit genannten Hintergründen im ehemaligen Hotel an der B2 fest einziehen und ein Teil unserer Gemeinde werden. Bundesweit müssen sich viele Kommunen dieser Situation stellen, was auch gut ist, denn die Verweigerung des Einen führt zur Überlastung und vielleicht zum Scheitern des Anderen.

Somit sollten auch wir als Gemeinde Michendorf, aus Solidarität insgesamt, uns mit einbringen und nicht verwehren. Die Situation ist sicherlich diesmal eine andere und die Veränderungen werden etwas stärker zum Vorschein kommen. Es sollte auch weiter kontrovers darüber diskutiert werden dürfen, zwischen den weltoffenen Menschen, den national orientierten Menschen, und denen die sich irgendwo dazwischen sehen. Ein friedlicher und respektvoller Dialog ist die Basis des Miteinanders. Aber extreme Positionen sind nicht nur zum Teil gesetzeswidrig und unmenschlich, sondern in ihrer Gesamtheit auch zu schablonenhaft. Dabei kommt man nicht über den Rand hinaus und zu einer Lösung des großen Ganzen schon gar nicht.

Auch wir als Gemeinde Michendorf werden die Probleme und Ursachen für diese Ereignisse nicht lösen können. Wir können aber die hiermit eintretende Veränderung im Sinne des Zusammenlebens in der Gemeinde konstruktiv mitgestalten und zu einem positiven Gelingen beitragen. Die ersten vielseitigen Erfahrungen haben wir bereits gemacht. Wer von vornherein Schranken und Fronten errichtet, wird bald feststellen, dass gegenüber desgleichen entsteht. Im Resultat werden erst recht die Probleme erzeugt, wie Anfeindungen, Ausgrenzungen, Bedrohungen usw., welche eigentlich vermieden werden sollen. Ja, es gibt bereits Probleme andernorts, was aber bei dieser großen Zahl neuer Menschen in unserem Land auch erklärbar ist.

Auf der anderen Seite ist vielerorts auch schon einiges erreicht worden. Leider orientieren sich Menschen oft an den Medial platzierten negativen Fällen. Denn über gelungene Beispiele und positive Ergebnisse wird zu selten berichtet. Michendorf ist durch seinen Nikolauslauf über Grenzen hinaus bekannt geworden - wir sind angekommen in der Welt. Und auch dieses Jahr wird uns die mediale Aufmerksamkeit bei diesem Ereignis sicher sein. Es liegt auch an uns, welcher Bilder wir in Zukunft in die Welt senden. Vielleicht gelingt es miteinander über unseren Traditionslauf ein gelungenes Beispiel nach außen zu transportieren.

Unsere Gemeinde erfährt seit Jahren einen hohen Zuzug von Menschen und verändert sich beständig. Auch neu zugezogenen Menschen müssen ankommen, sich orientieren und in der Gemeinde aufgenommen, integriert werden. Unter jenen Menschen gibt es bereits unterschiedlichste Prägungen nationaler, kultureller und religiöser Identität. Diese Entwicklungen wurden bisher von unserer Gemeindeverwaltung immer bewältigt. Die jetzigen Veränderungen sind aber keine einfache Aufgabe, die einer Verwaltung mal einfach so von der Hand geht. Es bedarf an Unterstützung durch uns - Bürger der Gemeinde Michendorf. Miteinander kann auch diese Herausforderung gelingen. Für das Bündnis – Mathias Walter-Hubberten

Meine Beweggründe Mitzumachen

Liebe Gemeinde, ich bin Mathias Walter-Hubberten aus dem OT Michendorf. Ich bin 41 Jahre alt und lebe, neben kleinen Unterbrechungen, u.a. während meines Studiums zum Dipl. Sportwissenschaftler, seit meiner Kindheit in unserer Gemeinde. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, welche beide in Michendorf zu Schule gehen. Ich selbst habe in Michendorf die Kita und Schulen besucht, war jahrelang Mitglied in der SG Michendorf und habe hier mein soziales Umfeld von Familie und Freunden. Beruflich bin ich im Gesundheitswesen tätig und leite gemeinsam mit zwei Partnern eine Physio- und Sporttherapiepraxis mit Zweigstellen in Potsdam und Werder. Neben den operativen Arbeiten liegt mein Hauptaufgabenfeld in der inhaltlichen Planung und in der Verantwortung für unser 30-köpfiges Team.

Michendorf ist mein Zuhause und gibt mir ein Gefühl von Heimat. Ich bin am liebsten am Lienewitzsee und trauere ein wenig um unseren ehemaligen Herthasee und den Entenpfuhl. An beiden Seen habe ich als Kind viel Zeit verbracht und gespielt. Ich bin gern in unseren Wäldern unterwegs - sei es zum Joggen, mit meinen Kindern auf Entdeckungstour oder im Herbst zum Pilze suchen. Unsere schon traditionellen Veranstaltungen, wie z.B. "Tanz in den Mai" oder den "Nikolauslauf", besuche ich mit viel Freude und wünsche mir noch mehr davon in unserer Gemeinde. Was gibt es Schöneres und Verbundeneres als gemeinsam zu Feiern. Ich empfinde eine starke Verbundenheit mit meinem Zuhause, unserer Gemeinde und alledem was uns umgibt. Ich bin bereit Verantwortung zu übernehmen, damit die schönen Dinge unserer Gemeinde erhalten bleiben und sich dabei trotzdem ein gesundes Wachstum mit verträglichen Veränderungen realisieren lässt.

Dem Bündnis für Michendorf habe ich mich genau aus diesem Grund angeschlossen. Gemeinsam politische Verantwortung für die Gemeinde Michendorf zu übernehmen und dabei unabhängig zu bleiben von bundes- bzw. landespolitischen Vorgaben, das ist mein Ziel. Hierfür trete ich ein: mit Augenmaß und miteinander für unsere Gemeinde anzupacken, um auch in Zukunft ein lebenswertes Umfeld für alle Bürger der Gemeinde sicherzustellen und zu gestalten. Ihr Kandidat für die Gemeindevertretung und den Ortbeirat bei den Kommunalwahlen am 26.05.2019.

Warum bin ich dabei?

Die Frage kann ich ganz einfach beantworten. Ich möchte mich, neben dem Nikolauslauf, für Michendorf einsetzen um diese Gemeinde weiter nach vorne bringen. Dabei habe ich mich bewusst für das Bündnis für Michendorf entschieden, da sich hier Personen zusammengefunden haben, die nicht eigenes oder parteipolitisches Vorankommen in den Vordergrund stellen, sondern das Wohl der Gemeinde.
Das sieht am schon alleine an der Zusammensetzung des Bündnisses. Ein Großteil der Veranstaltungen, die in und um Michendorf stattfinden, wird von Mitgliedern des Bündnisses schon seit Jahren organisiert. Hier wird also etwas getan und nicht nur geredet. Das gefällt mir und das möchte ich mit meinen Mitstreitern noch weiter ausbauen! Udo Grötzner

Meine Motivation

Die Entscheidung, mich beim Bündnis für Michendorf erstmals auch politisch zu engagieren, resultierte aus der Tatsache, dass es den Mitgliedern des Bündnisses um die Sache geht, das heißt die Sacharbeit und positive Weiterentwicklung von Michendorf im Vordergrund steht.
Aus meiner Sicht ist die politische Arbeit in den vergangenen Jahren durch ein Gegeneinander geprägt und tritt die Auseinandersetzung mit Themen – in Abhängigkeit davon, von wem ein Vorschlag eingebracht wird – in den Hintergrund. Die Gemeinde Michendorf wird in der Öffentlichkeit vermehrt negativ wahrgenommen. Dem möchte ich entgegenwirken. Ich möchte positives Denken in den politischen Prozess integrieren, die Diskussionen versachlichen und die Zukunft in der Gemeinde generationengerecht gestalten. Michendorf kann mehr!
Im Bündnis für Michendorf habe ich die richtigen Partner gefunden. Hier sind zahlreiche Mitglieder vereint, die sich seit Jahren ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren und die Entwicklung Michendorfs positiv beeinflusst haben; es wird angepackt. Mit guten Ideen werden zukunftsfähige Projekte auf den Weg gebracht. Darüber hinaus ist ein breites Fachwissen und großes Netzwerk vorhanden, in welche ich meine juristischen Kenntnisse und Erfahrungen meiner Tätigkeit als Abteilungsleiterin für Finanzen, Personal und Soziales in der Kommunalverwaltung, aber auch aus der Bundesverwaltung gern einbringen möchte.
Durch mein ehrenamtliches Engagement bin ich zudem nah an den BürgerInnen dran. Deren Wünsche im politischen Prozess zu berücksichtigen ist mir ein zentrales Anliegen.

  © Bündnis für Michendorf 2021